Was unterscheidet eigentlich „gutes“ CLIL von „schlechtem“ CLIL? (Teil 2)

In Zusammenhang mit den letzten beiden Beiträgen zu CLIL in der Fachschule wurde diese Frage wieder vermehrt diskutiert. Noch immer gilt: Es gibt kein „schlechtes“ CLIL. CLIL-Unterrichtende sollten bewußt entsprechende Ziele verfolgen und passende Methoden zum Erreichen dieser Ziele anwenden.

Es gibt eine Reihe von Kriterien, die man zur Einschätzung der „Qualität“ von CLIL heranziehen kann, aber wie bei jeder anderen Art des Unterrichtens ist dieser Form der Qualitätsmessung mit Vorsicht zu begegnen. Die Komplexität von Aufgabenstellungen und/oder das eventuell damit verbundene sprachliche Niveau gehören sicherlich nicht zu diesen Kriterien. CLIL für Schüler/innen in der Volksschule unterscheidet sich naturgemäß von CLIL für Schüler/innen in der Sekundarstufe II oder von CLIL für Studierende an Universitäten. Die Grundprinzipien sind jedoch immer diesselben. Clil4U zeigt anhand unzähliger Beispiele, wie diese Grundprinzipien von CLIL in unterschiedlichsten Schultypen und -stufen umgesetzt werden können. Ohne allzu großen Aufwand können schon CLIL-Einsteiger/innen relativ einfache Beispiele, wie z.B. den Lesson Plan Diodes, für ihre eigenen Unterrichtsgegenstände adaptieren und somit erleben, was CLIL in action bewegen kann.

Oder anders gefragt: What is good CLIL, what is bad CLIL?

There are criteria around, of course. CLIL-VET´s checklist might help you while planning and evaluating your next CLIL lesson, no matter which target group, which subjects, which language levels you´re working with.

  • Is the learning/teaching goal clearly defined?
  • Does the lesson plan move from simple to complex cognitive demands?
  • Do the tasks follow the basic didactic principle of “task to learn, task to consolidate learning, task to assess learning”?
  • Is there a variety of tasks appealing to diverse learning styles?
  • Do the tasks involve the students actively? Are they student-oriented?
  • Do the tasks integrate both content and language elements?
  • Is there sufficient language scaffolding offered?
  • Is the layout of the learning material easy to grasp and of good quality (font, size,
    layout, text conventions, colours, readable copies)?
  • Is there an assessment rubric that checks if the learners have reached their learning goals?

Tell me, if you want to learn more about adapting and evaluating lesson plans for your own needs.

For more information, get in touch with your online CLILvoc coach, please

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